Emsis Kanardia – PFD & EMS in 80 mm und 3,5″ (Master, Slave & Daqu-Kombinationen)
Das Emsis Kanardia ist ein hochmodernes Avionikinstrument, das als Primary Flight Display (PFD), als Engine Monitoring System (EMS) oder in flexibler Kombination genutzt werden kann. Entwickelt für den Einsatz in Ultraleichtflugzeugen (UL), LSA, Gyrokoptern und Experimentalflugzeugen, liefert das System präzise Flug- und Motordaten in einem kompakten Format. Mit dieser Anzeige erhalten Sie maximale Informationsdichte auf minimalem Raum – eine perfekte Lösung für moderne Glascockpit-Layouts.
Das System ist modular aufgebaut: Sie können das Gerät als Master, als Slave oder in Kombination mit einer Daqu-Einheit (classic, ECU, mini) einsetzen. Ob Sie ein einzelnes Instrument benötigen oder eine komplette, redundante Avioniklösung – das System passt sich Ihren Anforderungen an und bleibt durch Updates zukunftssicher.
Highlights des Emsis Kanardia
- Zwei Bauformen: Verfügbar in 80 mm rund oder 3,5″ rechteckig.
- Flexible Rollen: Nutzung als Master, Slave oder kombiniert mit Daqu.
- Integrierte Sensorik: AD-AHRS, GPS und OAT für volle PFD-Funktionen im Master.
- EMS-Überwachung: Daten via Daqu (classic, ECU, mini) für den Motor.
- Hochhelles Display: Ablesbar auch bei direkter Sonneneinstrahlung.
- Volle Kompatibilität: Funktioniert nahtlos mit Nesis, Aetos oder dem Autopiloten.
- Effizient: Leicht, kompakt und sehr stromsparend im Betrieb.
Varianten des Emsis Kanardia im Überblick
PFD 80 mm (Master)
Die runde 80-mm-Version ist optimal für klassische Panelöffnungen. Sie vereint alle wesentlichen PFD-Funktionen wie Fluglage, Geschwindigkeit, Höhe und Vario in einem einzigen Instrument.
PFD 3,5″ (Master)
Die rechteckige Ausführung bietet mehr Bildschirmfläche für ein modernes Glascockpit. Größere Anzeigen verbessern die Ablesbarkeit aller Flug- und Motorparameter erheblich.
Slave-Einheiten
Kompakte Slave-Einheiten ergänzen ein Master-Gerät. Sie zeigen redundante Werte oder spezialisierte EMS-Seiten an, um die Sicherheit im Cockpit zu erhöhen.
Kombinationen für maximale Flexibilität
- Master PFD Solo: Kompakt und leistungsstark, alle Basiswerte sind direkt integriert.
- Master PFD + Slave: Ermöglicht eine redundante Darstellung oder die Aufteilung der Anzeigen.
- Master PFD + Daqu: Schaltet die vollen Engine Monitoring-Funktionen über die Schnittstelle frei.
- Master + Slave + Daqu: Das Komplettpaket für Flug- und Motorüberwachung inklusive Redundanz.
Hinweis: Eine Slave-Einheit benötigt immer eine Master- oder Systemquelle auf dem Bus. EMS-Funktionen erfordern eine Daqu-Einheit zur Datenerfassung.
Technische Funktionen des Emsis Kanardia
PFD-Leistungsmerkmale
Im Flugmodus nutzt die Hardware präzise Sensoren für eine umfassende Anzeige:
- Künstlicher Horizont (Pitch/Roll) & G-Meter.
- Geschwindigkeit (IAS/TAS), Höhe und Variometer.
- Kurs/Track, QNH-Einstellung und Windanzeige.
- Slip/Skid-Anzeige sowie ein detailliertes Logbuch.
EMS-Funktionen (über Daqu)
Zur Motorüberwachung werden alle relevanten Datenströme verarbeitet:
- Drehzahl (RPM) für Motor und Propeller.
- Öldruck, Öltemperatur und Ladedruck (MAP).
- Mehrkanalige CHT- und EGT-Überwachung.
- Kraftstoffstand, Verbrauch (Fuel Flow) und Bordspannung.
CAN-Bus Pinbelegung & Installation
Für eine stabile Kommunikation müssen CAN-Leitungen grundsätzlich geschirmt geführt und die Bus-Terminierung (Abschlusswiderstände) korrekt geprüft werden. Die Topologie sollte so kompakt wie möglich gehalten werden. Die Versorgung erfolgt über das Bordnetz unter Beachtung der Polarität.
Standardmäßige Belegung des 9-poligen D-Sub Anschlusses (CAN-Bus):
| Pin | Signal | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2 | CAN Low | CAN-Bus Signal (dominant low) |
| 3 | GND | Massebezug für das System |
| 7 | CAN High | CAN-Bus Signal (dominant high) |
| 9 | +12V | Spannungsversorgung über das Avionik-Bordnetz |
Technische Daten des Emsis Kanardia
- Display: 240×320 Pixel, extrem hohe Helligkeit
- Gewicht: ca. 235 g (EMS) bis 312 g (PFD Master)
- Maße: 82×82×65 mm (80 mm) / 112×69×65 mm (3,5″)
- Spannung: 6 V bis 32 V DC
- Verbrauch: ca. 130–170 mA bei 12 V
- Temperatur: –30 °C bis +85 °C
- Sensorik: AD-AHRS, GPS, OAT, Pitot/Static
FAQ – Häufige Fragen
1) Was ist der Unterschied zwischen 80 mm und 3,5″ beim Emsis Kanardia?
Beide bieten dieselben Funktionen. Die 3,5″-Version bietet mehr Fläche, während 80 mm ideal für klassische Rundöffnungen ist.
2) Benötige ich für EMS-Funktionen zwingend eine Daqu?
Ja. PFD-Daten liefert das Instrument selbst, EMS-Daten vom Motor müssen über die Daqu-Einheit an das Emsis Kanardia gesendet werden.
3) Kann ich Master und Slave kombinieren?
Ja. Ein Slave ergänzt das System um Redundanz oder spezialisierte Ansichten wie eine separate Motorseite.
4) Wie spiele ich Updates ein?
Die Aktualisierung erfolgt einfach per SD-Karte für Firmware und Konfigurationsdaten.
5) Ist das Emsis Kanardia ein IFR-Instrument?
Nein. Es ist für den VFR-Betrieb in UL, LSA, Gyro und Experimental ausgelegt.
6) Ist das System mit Nesis und Aetos kompatibel?
Ja, es ist vollständig in das digitale Netzwerk des Herstellers integrierbar.
7) Welche Motorwerte kann ich überwachen?
Je nach Daqu-Version: RPM, MAP, Öldruck, CHT/EGT, Kraftstoffdaten und Bordnetzwerte.
8) Kann ich PFD und EMS auf einem Display kombinieren?
Ja. Die Anzeige ermöglicht die gleichzeitige Darstellung von Fluglage und Triebwerksparametern.
9) Wie viel Platz braucht die 3,5″-Version?
Etwa 112×69 mm bei einer Einbautiefe von ca. 65 mm.
10) Was sind die Vorteile gegenüber Mitbewerbern?
Es bietet eine modulare All-in-One Lösung, die robust, leicht und extrem stromsparend ist.
Bestellen & Konfigurieren
Alle Varianten (80 mm, 3,5″, Master, Slave sowie Bundles) der Emsis Kanardia Reihe sind direkt im Artikel auswählbar. Wählen Sie einfach die passende Ausführung für Ihr Panel – wir liefern mit Beratung und technischem Support.



Harry**M. –
Einfach einzubauen – Tolle Anzeige – Schnell geliefert. Danke! Gerne wieder